Mit einer Mohshärte von 9 gehört der Saphir nach dem Diamanten zur Gruppe der zweithärtesten Edelsteine. Aus geologischer Sicht ist der Saphir das gleiche Mineral wie der Rubin. Beide Edelsteine sind Korunde, die durch unterschiedliche Spurenelemente, wie Chrom oder Eisen ihre typische Färbung erhalten. Die bekannteste Farbe eines Saphirs ist zwar das Blau, sollten im Kristallgitter des Saphirs allerdings andere Spurelemente vorhanden sein, kann er auch in gelber, oranger, rosaner, violetter, brauener und grüner Farbe in der Natur vorkommen. Der Begriff Rubin wird dagegen nur für die roten Korunde verwendet.

Etwas zur Geschichte

Bereits in der Antike wurde dem blauen Saphir eine besondere Bedeutung zugewiesen. So galt er als Schutzstein, der seinen Besitzer vor Neid und Verletzung bewahren könne. Weiterhin ist er schon seit hunderten von Jahren ein Symbol der Würde, der Wahrheit sowie der Ehrlichkeit. Vielleicht war diese symbolische Bedeutung ein Grund für seine damalige häufige Verwendung als Schmuckstein zur Verzierung edler Kleidung, wie den Königsroben. Beliebt war er ebenfalls bei den Vertretern der Kirche. Sie nurzten den Saphir im Mittelalter als Himmelssymbol. Die Bevölkerung glaubte, dass sie durch den Saphir den Segen Gottes erhalten würde.

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Zusammensetzung und vorkommen

Ein Korund ist aus den chemischen Elementen Aluminium und Sauerstoff zusammengesetzt und in seiner reinsten Form farblos. Ein farbloser Korund ist eine große Rarität und selten in der Natur zu finden. Meistens enthält er andere unscheinbare Elemente, die für seine Verfärbung verantwortlich sind. Eisen und Titan sind der Grund für eine blaue Färbung des Korunds. Je mehr Eisen ein Saphir enthält, desto blauer ist er. Chrom bewirkt wiederum die rote Farbe des Rubins.

Die häufigen Fundorte der Saphire befinden sich im indischen Kaschmir, in Sri Lanka, Madagaskar, Ostafrika, in manchen Länder Südostasiens, in Australien und in Montana in den USA. In den meisten von diesen Gebieten werden sogenannte Fancy-Saphire gewonnen. Dazu gehören Saphire, die über andere Farben als Blau verfügen, wie Lila, Gelb, Braun, Grün oder Orange. Bekannt ist ebenfalls eine Farbmischung aus Orange und Pink. Saphire in dieser Farbe werden als Padparadscha Saphire bezeichnet.

Manche Saphire scheinen ihren Farbton in Abhängigkeit vom Lichteinfall oder dem Blickwinkel ändern. So kann der Edelstein einen anderen Farbton bei natürlichem Tageslicht als bei künstlichem Licht aufweisen.

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Die Verwendung

Was die Nutzung im Juwelierbereich betrifft, gehört der Saphir zu den beliebtesten Edelsteinen überhaupt. Im Laufe seiner Geschichte verzierte er schon zahlreiche Kronjuwelen, wie Kronen und Zepter. Und auch heute noch findet der Saphir seine Verwendung als Schmuckstein für den Verlobungsring, weil er Treue und Ehrlichkeit symbolisiert. Auch Ohrringe, Ketten, Armbänder oder Broschen werden oft mit diesem Edelstein geschmückt.

Wie bei anderen Edelsteinen ist der Preis eines Saphirs von mehreren Faktoren abhängig. Wichtig ist die Farbe, Reinheit, Qualität des Schliffs sowie sein Karat. Zu den berühmtesten Saphiren gehören zum Beispiel Der Stern von Indien (563 Karat), Der Stern von Asien (330 Karat) oder Der Stern von Bombay (182 Karat). Nein, nicht jeder Saphir hat einen Stern in seinem Namen. Nur die Saphire, dessen Oberflächen ein sternförmiges Strahlen aufweisen, werden als Sternsaphire bezeichnet. Ein weiteres berühmtes Schmuckstück, das mit einem Saphir verziert ist, ist der Verlobungsring von Prinzessin Diana und Kate Middleton. Der 12 Karat Saphir ist mit 14 Diamanten in eienm Ring aus 18 Karat Weißgold eingefasst.

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