Obwohl wir im 21. Jahrhundert leben, gibt es immer noch genug Menschen, die abergläubisch sind. Sehr viele davon sind sogar mit der Hochzeit verbunden. Es wird Sie eventuell sogar gar nicht überraschen, denn schließlich ist die Hochzeit doch einer den wichtigsten Momenten im Leben eines Menschen. Heute zeigen wir Ihnen verschiedene Aberglauben, die mit dem Hochzeitsschmuck verbunden sind.

Leihen Sie ihren Verlobungsring niemals aus

Gefällt Ihrer Freundin Ihr Verlobungsring und sie will ihn unbedingt anprobieren? Wenn Sie abergläubisch sind, sollten Sie ihren Wunsch ablehnen, denn der Aberglaube besagt, dass es ihrer Freundin mit Hilfe des Ringes möglich wäre, Ihren zukünftigen Mann Ihres Lebens wegzunehmen. Die Anprobe eines Verlobungsringes vor der Verlobung sollte genauso Unglück bringen. So eine ungeduldige Frau riskiert dabei angeblich, dass sie für immer alleine bleibt. Einige glaubten, dass Frauen ihren Verlobungsring vor der Hochzeit niemals anprobieren sollten, weil es zur Verschiebung und sogar zur Hochzeitsabsage führen könnte.

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Bleiben Sie vorsichtig mit den Eheringen

Der größte Aberglaube, der mit Hochzeiten zu tun hat, bezieht sich auf die Eheringe. Da sie als stärkstes Symbol gelten und zum wichtigsten Schmuck auf einer Hochzeit gehören, ist es wahrscheinlich sehr verständlich, dass damit der größte Aberglauben verbunden ist. Bereits die Form der Ringe lässt darauf schließen, dass hier eine besondere Symbolik enthalten ist. Dieser vollendete Kreis bedeutet eine immer währende und nicht unterbrechende, ewige Liebe zwischen den zwei Eheleuten. Achten Sie deshalb darauf, dass den Eheringen nichts passiert. Der Aberglaube besagt, dass wenn der Ring bei der Trauung abrutscht oder nicht richtig an den Finger passt, Unglück bringt. Noch bedrohlicher klingt der Aberglaube, der besagt, dass derjenige in der Ehe, dem der Ehering zuerst auf den Boden hinfällt, auch zuerst stirbt. Des Weiteren wird behauptet, dass bei einer Hochzeit in der Kirche oder Kapelle, in welcher sich auch eine Grabstätte befindet, die Eheleute besonders aufpassen sollten. Wenn der Ring herunterfällt und direkt zu der Grabstätte wegrollen sollte, würde dies den Tod eines der Eheleute bedeuten. Je nachdem, ob eine Frau oder ein Mann in dieser Grabstätte begraben liegt, lautet der Aberglaube, dass entwerder die Braut oder der Bräutigam auch zuerst stirbt. Ganz schön gruselig, oder?

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Perlen tragen oder lieber nicht?

Welchen Schmuck sollten Sie tragen, um in der Ehe Glück zu haben und Wohlbefinden zu spüren? Einige Menschen behaupten, dass die Braut niemals Perlen tragen sollte, da sie angeblich Tränen symbolisieren. Wenn Sie in Ihrer Ehe also nicht so viel weinen möchten, lassen Sie die Perlen an Ihrem Hochzeitstag lieber zu Hause. Mit Perlen ist jedoch auch ein positiver Aberglaube verbunden. Laut dieser sind Perlen an dem Hochzeitstag ein begrüßenswerter Schmuck, denn wenn sie die Braut an diesem Tag trägt, wird sie in der Ehe niemals weinen. Es bleibt also Ihnen überlassen, welcher Version Sie tatsächlich glauben wollen. Da Perlen für ihre Eleganz und Zeitlosigkeit beliebt sind, sind sie für die Hochzeit wie geschaffen. Wir glauben also lieber an die positive Variante.

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Bekannt ist auch ein englischer Aberglaube, der besagt, dass die Braut während der Hochzeit “etwas altes, etwas neues, etwas geliehenes und etwas blaues” tragen sollte. Mit dem “alten” ist im allgemeinen Familienschmuck gemeint. Aber Vorsicht! Wenn Sie den Schmuck von jemand anderem ausleihen, sollten Sie sich dabei ganz genau überlegen, von wem. Angeblich sollten Sie Schmuck nur von einer glücklich verheirateten Freundin annehmnen. Ein ausgeliehenes Stück trägt nämlich eine Emotion mit sich, die angeblich in der Ehe seine Besitzerin beherrscht. So behauptet es jedenfalls der Aberglaube.

Halten Sie es mit dem Kleid aus

Das Hochzeitskleid gehört nicht selten zu dem schönsten modischen Accessoire. Die Versuchung dieses auszuprobieren um zu schauen, wie Sie an ihrem großen Tag aussehen könnten, kann groß werden. Sich in den kompletten Hochzeitsoutfit noch vor der eigentlichen Hochzeit anzuziehen, bringt jedoch laut des Aberglaubens ein großes Unglück. Natürlich, die Frauen wollen sich vor der Hochzeit im Spiegel sehen. Viele lösen dieses Problem so aus, indem sie einzelne Teile schrittweise anprobieren und nicht alle auf einmal.

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Mit der Hochzeit sind noch viele andere Aberglauben, Bräuche oder Traditionen verbunden. Bekannt ist die Tatsache, dass der Bräutigam vor der Hochzeit die Braut nicht im Brautkleid sehen sollte. Auch der Polterabend gehört zu den Bräuchen, die aus Aberglauben abstammen. Das Zerschlagen von Porzellan soll die bösen Geister vertreiben, die dem Glück des Ehepaares in der Zukunft stehen könnten. Es ist nur Ihnen überlassen, ob Sie diesem Aberglauben auch glauben werden und ob Sie sich nach ihnen richten werden.