Inzwischen gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten und Arten von Schmuck. Designer werden immer ausgefallener und lassen sich dazu neue Kreationen einfallen, die bis vor 20 Jahren noch nicht einmal vorzustellen waren. Die Spannbreite zwischen klassisch, eleganten Schmuckstücken wie z.B Kreolen oder eine dezente Silberkette bis zu extravaganten Accessoires wie z.B. Lippenringen oder Nasenringen ist unendlich, und erfindet sich immer wieder neu.

Wer sich nicht entscheiden kann und sich eine Kombination aus beiden wünscht, der ist bei Cocktailringen genau an der richtigen Adresse! Doch was genau sind den eigentlich Cocktailringe? Gemeinsam mit Queen Diamond erfahren Sie interessante Fakten zum Thema!

Was ist ein Cocktailring? Und woher kommt sein ungewöhnlicher Name?

Wenn man als erstes eine Erklärung für diese Namensgebung sucht, wird man wahrscheinlich sinnhaft vom Namen ableiten. Somit würde man meinen, der Cocktailring hat seinen Namen, da man ihn besonders beim Cocktail trinken trägt? Sprich zu Abendveranstaltungen wird er hauptsächlich eingesetzt. Doch stimmt das tatsächlich?

Der Ursprung liegt in den 20er Jahren – der Zeit der illegalen Tanzabenden mit Alkoholausschank.

Genau bei solchen Veranstaltungen trugen Frauen meist große und ins Auge fallende Ringe, die sich mit der Zeit als Zeichen der Auflehnung gegen die strengen rechtlichen Richtlinien etablierten. Genauso verband man damit Genuss und Luxus im Leben der Frau.

Die ersten Designe stammen aus den USA, wo hauptsächlich die Prohibition eingeführt wurde. Nicht nur die Herstellung von Alkohol wurde untersagt, sondern auch der Verkauf und der Weitertransport. Dies hielt bis zu Beginn des 2. Weltkrieges an. Nach Beginn wurden die gesetzlichen Regelungen gelockert. Selbst bevor das Gebot aufgelöst wurde, fanden nicht erlaubte Cocktailabende statt in denen reichlich Alkohol ausgeschenkt wurden. Dabei war das Tragen von pompösen und glamourösen Ringen ein Markenzeichen! Aber auch nach Beendigung des Gesetztes, kamen die großen Klunker nicht aus der Mode. Eine Zeit lang konnte man beobachten, dass in den Jahren des Rock’n Roll’s und der Beatles die Ringe nicht mehr allzu häufig im Alltag gesehen wurden, aber Anfang des 21. Jahrhunderts bekam der Cocktailring einen erneuten Aufschwung, und feierte somit sein Comeback als Statement-Ring.

Somit kann man sagen, ist das Ableiten vom Namen nicht ganz verkehrt und führt zur groben Beantwortung der Fragestellung.

Was sind die genauen Merkmale eines Cocktailringes?

Der Design eines Cocktailringes ist bei jedem Einzelnen individuell!

Das einzige Besonderheit, die jeder Ring teilt ist der Umfang und die Größe. Denn dabei sind keine Grenzen gesetzt! Meistens ist die Charakteristik jedoch total extravagant, aufsehenerregend und pompös. Die Vielfältigkeit eines solchen Ringes endlos – es ist nicht zwangsläufig notwendig, das ein großer Edelstein auf der Spitze des Ringes aufliegt, sondern es können auch ausgefallene Muster und Figuren Hauptprotagonist des Schmuckstückes sein. Die interne Regelung des Karatgröße liegt bei 3 Karat pro Ring. Farbige Steine werden dabei mehr bevorzugt, als farblose Diamanten.

Welche Möglichkeiten gibt es einen Cocktailring gleichzeitig mit anderen Schmuck zu tragen?

Es ist durchaus nicht immer einfach einen Cocktailring mit anderen Schmuckstücken zu kombinieren. Ein solcher Ring zieht meist schon die gesamte Aufmerksamkeit auf sich, weshalb dezente Schmuckstücke grundsätzlich bevorzugt werden. Diese überladen nicht das Outfit und unterstreichen die Protagonisten-Rolle des Cocktailrings. Die einfachste Variante wäre ein Schmuckset in Kombination, welches auf den jeweiligen Ring direkt abgestimmt ist.