Was Sie über das Edelmetall Weißgold wissen sollten

Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr bei Juwelieren und Schmuckgeschäften Diamanten mit einem Weissgold-Ring kaufen zu können. Doch was ist denn eigentlich Weissgold? Queen Diamond verrät es Ihnen! – Gibt es wirklich weißes Gold?


 

Den Edelstein Weissgold gibt es jedenfalls als natürliche Ressource nicht – um Ihnen die Vorstellung gleich vorab zu nehmen.

Bildschirmfoto 2018-04-20 um 10.12.48

Weissgold entsteht durch eine Zumischung von Palladium, Zink und Silber. Diese verwandeln den gelblich-goldenen Farbton in einen grauen Goldton. Je mehr man von diesen Metallen beimischt, umso heller wird der Ton. Dabei wird durch die zugeführten Metalle die Goldfarbe entzogen und eine silbrige Farbgestaltung verursacht. Das ganze Prozedere bezeichnet man am Ende als Legierung. Sprich Metalle werden miteinander verschmolzen und dadurch entsteht ein Gemisch. Da Weissgold den Edelmetallanteil tatsächlich enthält kann dies auch nicht abgetragen oder abgenutzt werden. Zu dem ganzen werden die Ringe rhodiniert, wodurch das gesamte Schmuckstück noch mehr aufgewertet wird und weniger goldfarben wirkt.

Solange gibt es die Kombination Weissgold noch gar nicht. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die erste Legierung hergestellt. Dies bedeutete eine kleine Revolution für die Schmuckbranche, da es billiger hergestellt werden konnte als Platin. Platin bedarf nämlich eines schwierigen Herstellungsverfahren, und damals war dieses komplexe System noch nicht zu 100 Prozent ausgetüftelt.

Bis heute hat das Weissgold nicht an Popularität verloren. Am häufigsten wird die Kombination Palladium-Gold verwendet, da Palladium dem Edelmetall Platin sehr ähnelt und dem Gold stark die Farbe entzieht. Weitere Weißmetalle, die häufig zum Einsatz kommen sind Rhodium, Mangan und Platin. Sie hellen ebenfalls die Farbe auf, und steigern die Beständigkeit sowie die Lebensdauer des jeweiligen Schmuckstückes. Natürlich sind auch Zusammenspiele aus mehreren Weißmetallen möglich. Früher wurde bei Weissgold-Ringen die Legierung mit Nickel bevorzugt, da dieses Weißmetall aber mittlerweile als hochallergen eingestuft wird, verzichtet man größtenteils darauf. Wie sie sehen ist Weissgold sehr vielfältig und kann in unterschiedlichen Variationen angefertigt werden.

Bildschirmfoto 2018-04-26 um 17.45.02

Die Zahl des eingearbeiteten Goldes wird in Karat angeben. (z.B. sind 14 Karat umgerechnet 585er Gold) Sprich je mehr Gold in einem Gemisch hinzugefügt wird, umso gelblicher ist der Ring am Ende. Ein Ring mit 18 Karat (750er) Gold wird als Endprodukt mehr goldfarbene Elemente enthalten als ein Ring mit 9 Karat.

Die üblichsten Legierungen mit Gold sind 9 Karat = 375er 4 Karat = 585er oder 18 Karat = 750er Bildschirmfoto 2018-05-08 um 11.06.03

Goldschmuck wird auf nationaler Ebene ein Schmuckstück bezeichnet, das mindestens eine Legierung mit 333er (8 Karat) Gold aufweisen kann. Hingegen bezeichnet man Gold, welches einen Anteil 999,9er hat als reines Gold.

Vorteile von Weissgoldschmuck:

  •  die Herstellung von Platin ist sehr schwierig – Weissgold lässt sich einfacher verarbeiten und ist nicht so robust, wodurch man auch sehr gut Gravuren einfügen kann.
  •  da in Weissgold ein hoher Goldanteil vorhanden sein kann, gilt es als ein qualitativ hochwertiges Verarbeitungsprodukt.
  • teilweise kann Weissgold erschwinglicher als Platin und Gold sein – Bei Legierungen die aus Platin oder Palladium bestehen, kann man sicher sagen, dass das Schmuckstück nicht an Farbe verliert ( Bei Legierungen mit Silber ist es jedoch nach einer gewissen Zeit möglich)

Sie wünschen sich ein Schmuckstück mit Weissgold-Legierung? Dann schauen Sie bei Queen Diamond vorbei, und lassen Sie sich von unserer vielfältigen Kollektion inspirieren. Wir freuen uns auf Sie!