Blutdiamanten

Was genau steckt hinter diesem unheimlichen Namen?

Um der Sache ein wenig genauer nachgehen zu können, muss man bis zum Ursprung dessen zurückgehen.

Natürlich liegt die Quelle solcher Diamanten an keinem anderen Ort als Afrika.

Der Kontinent Afrika zählt zu den reichsten Erdteilen in Bezug auf natürliche Ressourcen. Kein anderes Festland kann sich so mit Gold, Diamanten, Öl und Baumwolle schmücken, wie der schwarze Erdkontinent. Paradoxerweise hat die normale Bürgerschaft von ihrem doch so reichen Boden nicht viel. Deshalb ist die afrikanische Bevölkerung eines der Ärmsten weltweit und leidet massiv darunter.

Trotz vieler Entwicklungshilfen, Milliarden an Fördergeldern investierte die Regierung nicht in Bauern und Normalverbraucher, sondern in Waffen und die Erbauungen von absurden Bauwerken.

Derzeit boomt das Diamantengeschäft in den afrikanischen Staaten und manche Köpfe werden dadurch immer reicher und mächtiger, Andere hingegen ärmer und schwächer.


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Wie der Name schon Preis gibt, stehen mit Blutdiamanten viel Blut und demzufolge Gewalt in Verbindung. Dies kann man tatsächlich wortwörtlich nehmen, denn durch die Gewinnung von Edelsteinen mussten bisher bis zu 1,7 Milliarden Menschen ihr Leben lassen. Die Juwelen werden meist in Gebieten, wo Spannung und Krieg herrscht, illegitim hergestellt und zum Verkauf gebracht. Damit werden Truppen finanziert, die Terror und bewaffneten Konflikt fördern. Beispielweise betroffen sind Länder wie Angola, Sierra Leone oder Kongo. Das an der westlichen Küste liegende Sierra Leone ist vor allem dadurch bekannt, dass der ehemalige Diktator Charles Taylor, der die Rebellen des Bürgerkrieges mit Waffenexport unterstütze, dem Topmodel Naomi Campbell in den 90er Jahren Blutdiamanten aus der Region geschenkt haben soll. (Taylor wurde 2012 für 50 Jahre Haft verurteilt mitunter wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.)

Um der Produktion von „bloody diamonds“ entgegenzuwirken, wurde 2003 ein Prozess in Gang gesetzt, dass verhindern soll eine Möglichkeit zu geben um Diamanten zur Finanzierung von Widerstandsgruppen einzusetzen. Bezeichnet wird dieser Beschluss als Kimberley – Prozess. In Kraft gerufen wurde Dieser von der UN (United Nations) und damit sollen Länder, die Mitglieder des Abkommens sind,  zubilligen keine Edelsteine unter Konfliktsituationen herzustellen. Dabei ist es nur erlaubt Juwelen mit Herkunftszertifikaten in der regulären Verkauf zu bringen. Die beteiligten Staaten müssen mit Kontrollen bei der Diamantenlieferung rechnen. Ebenso ist es Pflicht, dass mitwirkende Länder eine Mindestbedingung voraussetzen und einhalten müssen um Teil des Kimberley – Systems werden zu können.

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Durch dieses Abkommen wurde mittlerweile verhindert, dass weiterhin Blutdiamanten produziert und zum Verkauf gebracht werden können. Die Herkunftszertifikate zeigen aus welchem Land der Ursprung des Diamanten ist und somit lässt sich die Konfliktfreiheit sicher nachweisen.

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